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Donnerstag, 25. Mai 2017

CropFm → 26.05.2017: 19h →
"Spurlos"² mit Wladislaw Raab

Illustration: Matthias Töpfer >> www.bilderdaemmerung.de
Die nächste live Ausgabe von CROPfm ist am 26.05.2017 um 19:00 online zu hören. 
Für Fragen und Kommentare während der Sendung steht Ihnen CROPcom zur Verfügung - der liveChat. 
Über den Skype account "cropfm" ist es möglich, sich live am Gespräch zu beteiligen. 
Immer wenn man glaubt das „Missing 411“-Phänomen könne nicht noch verrückter werden, taucht ein Bericht auf, der dem Ganzen noch die Krone aufsetzt. 
Seit der ersten Sendung zu mysteriösen Vermisstenfällen in den USA hat der Ex-Cop David Paulides zwei weitere Bücher mit immer absurder anmutenden Fällen veröffentlicht. 
Wladislaw Raab hat sich wie immer eingehend mit Paulides, sowie weiteren Autoren zum Thema, wie der UFOlogin Mary Joyce, auseinander gesetzt und ist live zu Gast auf CROPfm. 
Ein besonders verstörender Fall ist jener von Elisa Lam, die im Februar 2013 im berüchtigten Cecil-Hotel in LA tot in einem Wassertank aufgefunden wurde. 
In der Sendung besprechen wir diesen und weitere Fälle, unter anderem von Jägern und jugendlichen Partygängern. 
Und es kommen auch Fälle mit einem gehörigen Oz-Faktor, sowie diversen Überschneidungen zu Aspekten des UFO-Phänomens (z.B. Rinderverstümmelungen) zur Sprache, welche die ganze Sache noch um einiges undurchsichtiger machen...CropFm!
Sendung
Bildergebnis für abductions + superspektrum

Mars: Wrack mit Schriftzeichen?

https://mars.nasa.gov/mer/gallery/all/1/p/4739/1P548896610EFFCZH5P2435R2M1.JPG

Stutensee [BaWü] UFO?

Mythen Metzger ↔ Die merkwürdige Geschichte des Pennsylvania Rain Man


Die merkwürdige Geschichte des Pennsylvania... von MythenMetzger

Thüringer Phantomlichter

Momentan liegen bei mir gleich mehrere Bücher zur Rezension vor, so dass ich den Stapel nach und nach abbaue. 
Beginnen wir mit „Sagen und Legenden aus Thüringen“ von Dietrich Kühn. In dem Band werden diverse „Himmelserscheinungen“ beschrieben die durchaus im ufologischen Kontext gesehen werden können. 
Aufgefallen ist mir, dass viele dieser „Himmelszeichen“ als religiöse Manifestationen („Gotteszeichen“) angesehen wurden und an Orten an denen „Lichter“ erschienen oft Klöster oder Kapellen gebaut wurden.
Himmelslichter
→ „Nicht weit von der Schauenburg, in dem Tal, das von Friedrichsroda nach Eisenach führt, hatte ein Töpfer namens Reinhard eine Werkstatt. […] 
Eines Tages fiel es dem Töpfer auf, dass jede Nacht an einer Stelle seines Anwesens zwei Lichter, Altarkerzen gleich, hell erstrahlten. Das berichtete er seinen Nachbarn. 
Auch Ludwig der Springer erfuhr davon. Auf seinem Wege von der Schauenburg zur Wartburg suchte er den Töpfer auf und ließ sich die wundersamen Lichter zeigen. 
In diesem Erlebnis erkannte er einen Fingerzeig, das […] Kloster an der durch das Wunder festgelegten Stelle erbauen zu lassen. [S. 35]
→ „Ein Stück vom Dorfe Klengel entfernt steht im Forst die sagenumwobene Jakobseiche. […] Oft haben hier nächtliche Wanderer dumpfes Glockengeläut vernommen. Hinter der Jakobseiche flammten Lichter auf. […] Auch blaue, hüpfende Feuerfunken […] konnten den Wanderer überraschen.“ [S. 67] 
→ „Nicht weit von Hildburghausen, nahe bei Weitersroda, ließ sich zu bestimmten Zeiten ein über dem Erdboden tanzendes Flämmchen sehen. Einige beherzte Männer wollten gerne erfahren, welche Bewandtnis es mit diesem Lichte habe. Sie eilten ihm nach und versuchten, es zu fangen […] Das Irrlicht hüpfte auf einen Stall zu, sprang durch die Tür und verweilte dort. [S. 137] 
→ „Nicht weit von Berga an der Elster, bei Plötzschen, lag einst das Nonnenkloster Querfurt. Im alten Gemäuer war es zuzeiten nicht geheuer. Manch einer sah dort Flammen lodern, ohne dass Brandspuren zu sehen gewesen wären. [S. 138]
Einige der beobachteten Lichterscheinungen hatten humanoide Form angenommen und reagierten auf „Zuruf“. 
Ich frage mich ja schon seit einiger Zeit ob es sich bei diesen nicht um „Lebewesen“ bzw. eine „lichtgekugelte“ Intelligenz handelt die irgendwie auf der Erde beheimatet ist… 
Die würde auch erklären wieso die Lichter etwa seit 200 Jahren in Hessdalen unterwegs sind – die „wohnen“ da halt… ^^ 
→ Salzunger See: „[…] waren […] in einem Hause junge Leute versammelt. Durch das Fenster gewahrten sie einen ungewöhnlich hellen Schein und sahen schließlich, wie ein feuriger Mann in die Silche hinaufschwebte. Ein dreistes Mädchen öffnete das Fenster und rief ihm zu: […]. Blitzschnell kehrte die unheimliche Erscheinung um und schoß auf die Ruferin zu. Mit knapper Mühe konnte sie noch das Fenster schließen. Anderntags sagen sie, dass der Feuermann seine Hände tief ins Holz des Fensterrahmens eingebrannt hatte.“ [S. 174] 
→ „Auf der Werrawiese in der Nähe von Leimbach trieben einst Feuermänner zur Adventszeit ihr Wesen. Eine Leimbacherin […], wollte einen aus der Nähe sehen und rief aus dem Fenster: […]. Da kam der Feurige wie ein Pfeil heran. Die Frau konnte noch rasch genug das Fenster schließen. Anderntags hatte sie das ganze Gesicht voller Blasen und musste zwei Wochen das Bett hüten“ [S. 174]
Persthauch & blauer Nebel 
In Sagen taucht immer wieder das Element des blauen Nebels oder Dunstes auf, oft im Zusammenhang mit der Pestzeit, aber nicht immer. Womöglich versteckt sich dahinter ein „exotisches“ meteorologisches Phänomen?
→ Worbiser Klosterkirche: „[…]… als sie zu ihrem Entsetzen über der Glocke eine riesige geisterhafte Hand auftauchen sahen. Diese glich einem blauen Nebel.“ [S. 73]
→ Mittelschmalkalden: „So zog die Pestwolke über ihn und sein Gespann hinweg.“ [S. 130] 
→ Nahe Schleiz: „Da zog die Pest als blauer Dunst heraus, erfasste zuerst das Trauergefolge und dann die übrige Bürgerschaft“. [S. 130] 
→ Gera: „Sie sahen in einem Winkel einen bläulichen Nebel emporsteigen. […]. … und war im Nu von einer blauen Wolke umwallt, die anschließend aus dem Fenster davonzog“. [S. 131]
Entitäten 
In der Sagenwelt Thüringens finden sich interessante Parallelen zu modernen Begegnungen mit Paranauten:
→ „Eine Frau ging [von Sättelstädt nach Kälberfeld]. Den Hang herab sah sie in der tiefen Dämmerung einen Schatten auf sich zukommen. Sie sprach das unbekannte Wesen an, doch gab es keinen Mucks von sich. 
Und bewegte sich neben der zu Tode geängstigten Frau her, gleichgültig, ob diese sich sputete oder den Schritt verhielt. Erst als sie ihr Haus erreicht hatte, war das unheimliche Ding verschwunden.“ [S. 172] 
→ „Ein Mann aus Sattelstädt ging von Mechterstädt aus nach Hause. Neben ihm tauchte plötzlich ein Wesen mit zottigem Fell und glühenden Augen auf. […] …und begleitete den vor Angst schwitzenden Mann bis zu seinem Hause. Dann verschwand es im Hofgäßchen.“ [S. 172]
Resümee 
In der Sagenwelt Thüringens treffen wir auf die üblichen Verdächtigen. Fremdartige Entitäten und „intelligent“ agierende Lichter. 
Hinweise auf Kornkreise fand ich keine, auch wurden nirgendwo „metallische Scheiben“ oder ähnliches beschrieben. Diese Erscheinungen waren damals offenbar noch seltener als heute.

Kann jemand etwas mit dem Begriff „Hippemännchen“ anfangen?

In „Sagen und Legenden aus Thüringen“ ist auf Seite 266 vermerkt dass sich Anfang der 1950ger Jahre in Sachsen und Thüringen die Legende von den „Hippemännchen“ verbreitet habe. Dies führte u.a. auch dazu dass ein Koch der spät in der Nacht noch mit seiner Berufskleidung unterwegs war, fast Prügel bezogen hatte da er für so ein „Hippemännchen“ gehalten worden ist… Hat jemand Informationen zum Thema?
→ Wenn ich „Hippemänchen“ bei Google eingebe wird „Hippie Mädchen“ angezeigt… ^^
Kommentar: spätmittelhochdeutsch hipe, ursprünglich vielleicht = dünnes Gebäck, das Dünne, vgl. mundartlich hippig = dürr, mager. Anonymus
→ Danke für den Hinweis! Könnte bedeuten dass zu der Zeit „dürre“ Phantomgestalten unterwegs waren. 
Erinnert mich an den CE3 Fall des Oskar Linke, würde auch von der Zeit her passen… Hier mal der Text aus der Quelle im O-Ton:
„Ein fast zeitgenössisches Beispiel […] ist die Anfang der Fünfzigerjahre in Thüringen und Sachsen aufgekommene Legende von den „Hippemännchen“. In manchen Orten führte die Angst vor ihnen fast zur Hysterie. 
Von Erfurt wird erzählt, dass dort ein Hotelkoch beinahe verprügelt worden sei. Er hatte gegen Mitternacht Dienstschluß, wollte sich das Umziehen ersparen und wurde unterwegs von einigen Leuten seiner weißen Kleidung wegen als „Hippemännchen“ verdächtigt. Nur mit Mühe entging er dem Zorn der Passanten“ [S. 162]
Fall Linke ab 05:17

Reicher & Stark ↔
Comics & Spiritualität

→ Die Welt der Comics hat sich für mich nie erschlossen, mal abgesehen von den “UFO” und “Erich von Däniken” Comics der 1970ger Jahre. 
Ich hing schon als Kind mehr an Büchern… Selbst ein Comic zu meinem Lieblingsfilm „M - Eine Stadt sucht einen Mörder“ konnte mich nicht begeistern. 
Und dabei bin ich Fan von „The Big Bang Theory“… ^^
Kommentar: Mir hat sich die Welt der Comics erst in fortgeschrittenem Alter wirklich erschlossen. Allerdings eben erst, nachdem ich mich sehr ausführlich mit dem Medium Comic selbst intensiv beschäftigt habe, weil mich Bernhard die Ganze Zeit damit genervt hat... :D 
Wofür ich ihm heute wirklich dankbar bin. Aber ich mußte erstmal die "Funktionsweise" bzw die "Idee" dahinter verstehen, sozusagen. Bis dahin warens lediglich lustige, bunte Bilder für mich. 
Rudolf Stark

Schweden: Geheimnisvolle Drohnen stören Militärmanöver auf Gotland

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